Bericht
Schwab mit „God-Bye Troja“
Immer wieder gern gesehener Gast beim Kulturkreis in Gedern ist Hans Schwab
Diesmal stand er mit seinem Erfolgsstück „Bye bye Troja“einer Satyre von Matthias Deutschmann, Regie Ronka Nickel gespielt von Hans Schwab auf der Bühne.
Hollywood braucht keine Götter, Hollywood braucht Helden!, befand Kabarettist Matthias Deutschmann angesichts des Film „Troja“. Brad Pitt zeigte zwar einen göttlichen Körper, weitere Götter kamen indes nicht vor. Das verlangte nach Richtigstellung. Deutschmann verknüpfte das hollywoodtaugliche Potenzial der 22. und 24. Gesänge der homerischen Illias mit dem Film im Besonderen und dem Zustand der Welt im Allgemeinen zu einem epos-ähnlichen „satyrischen“ Monolog voller Menschen und Götter, zugeschnitten auf den Schauspieler Hans Schwab. Von der Regisseurin Ronka Nickel inszeniert, spielt und kommentiert er die Geschichte Trojas, stellt nicht nur den Untergang eines Reiches, sondern auch acht Götter, sechs Griechen und fünf Trojaner dar. Kassandra, „trojanisches Frühwarnsystem“ mit „Unbehagen an männlicher Terminator-Kultur“ darf unken.
Eine vergnügliche und gar nicht trockene Geschichtsauffrischung erhielten unsere Gäste an diesem Abend.
